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Blowerdoor

Wir sind Ihre qualifizierte Fachkraft für Blowerdoor-Messungen.

Die BlowerDoor-Messung
Anhaltend hohe Energiepreise unterstreichen die Notwendigkeit des energieeffizienten Bauens
und Sanierens. Auch die Gesetzgebung fordert im Rahmen umweltpolitischer Maßnahmen die
Luftdichtheit der Gebäudehülle für jede neu erstellte Immobilie, denn diese ist die Voraus-
setzung für die Realisation zeitgemäßer Energiekonzepte: Energetische Maßnahmen wie
beispielsweise der Einbau moderner Heizsysteme oder Fenster erreichen ihr Potenzial erst,
wenn unerwünschte Leckagen in der Gebäudehülle beseitigt werden.

Die BlowerDoor-Messung, mit der ein Gebäude auf Luftdichtheit überprüft wird, kann zudem vor schwerwiegenden
Bauschäden schützen, die entstehen, wenn feuchtwarme Raumluft durch Fugen in die Baukonstruktion eindringt.
Auch erhöht sich der Wohnkomfort deutlich, denn Zugluft und Kaltluftseen sind in einem luftdichten Gebäude passé.

Bei der Sanierung von Altbauten kann durch die geplante und normgerechte luftdichte Ebene vielfach ein moderner
Niedrigenergiestandard oder sogar Passivhausstandard erreicht werden

Die Mär vom atmenden Haus
Der Glaube, ein Gebäude müsse Ritzen und Fugen haben, um „natürlich zu atmen“, ist falsch. Ein solcher Luftwechsel
erfolgt unkontrolliert, es gelangt zu viel oder zu wenig Frischluft ins Gebäudeinnere; Schadstoffe und Staub aus der
Dämmung mischen sich zudem in die Raumluft. Die Lüftung eines Gebäudes sollte daher über das mehrmalige Öffnen
der Fenster oder aber durch eine Lüftungsanlage erfolgen.

Von einem luftdichten Gebäude spricht man, wenn die Luft im Gebäude unter Prüfbedingungen nicht häufiger als
drei Mal pro Stunde ausgetauscht wird. Wird eine Lüftungsanlage im Haus installiert, darf der Luftwechsel
gem. Energieeinsparverordnung (EnEV 2002) bei Prüfdruck max. 1,5 m³ pro Stunde betragen.
„Luftdicht“ bedeutet dabei nicht das totale luftdichte Verschließen, sondern meint die Vermeidung ungewollter
Leckagen in der Gebäudehülle. Denn: Warmluft strömt durch Fugen nach außen - das kostet Energie.
Gleichzeitig transportiert die warme Luft Feuchtigkeit, die sich in der Außenwand des Gebäudes abkühlt und
kondensiert; das entstehende Tauwasser kann zu schwerwiegenden Bauschäden führen. Dringt Außenluft durch
Fugen ins Gebäudeinnere, werden zudem Allergene aus der Dämmung und Staubpartikel in das Haus transportiert;
gesundheitliche Beeinträchtigungen können die Folge sein.

Typische Leckagen in einem Gebäude

Konstruktionsbedingte Leckagen bzw. Undichtheiten treten oft an Anschlüssen und Durchdringungen auf.
Hier sollte die Luftdichtheitsschicht insbesondere detailliert geplant werden, um spätere kostenintensive
Nachbesserungen zu vermeiden.

Typische Leckagen treten überwiegend in folgenden Bereichen auf:

  • bei Verbindungen und Stößen von Bauteilen
  • bei Rohr- und Kabeldurchführungen durch die Luftdichtheitsschicht
  • Anschlüsse zum Boden bei Türen und bodentiefen Fenstern im ausgebauten Dachgeschoss
  • an Stoßstellen verschiedener Baumaterialien (z. B. Massiv-/Leichtbau)
  • bei Anbauten und Erkern
  • an Fenster- und Außentürleibungen
  • bei Dachflächenfenstern und Gauben
  • bei Bodenluken

Das Prinzip der BlowerDoor-Messung
Für die Messung wird ein BlowerDoor-Ventilator in eine Außentür oder in ein Fenster des
Gebäudes eingesetzt. Alle weiteren Außentüren und Fenster werden geschlossen, alle
Innentüren des Gebäudes bleiben geöffnet. Das automatisierte BlowerDoor-Messverfahren
wird als anerkannte Regel der Technik nach DIN EN 13829 durchgeführt. Dazu wird mit Hilfe
des BlowerDoor-Ventilators kontinuierlich so viel Luft aus dem Gebäude gesogen, dass ein
nicht wahrnehmbarer Unterdruck von 50 Pascal im Gebäude erzeugt wird; Sie können ohne
Beeinträchtigung während der Messung im Gebäude bleiben. Sind Leckagen in der Gebäude-
hülle vorhanden, strömt durch diese Außenluft ins Gebäudeinnere. Während des Gebäuderundganges werden die im Haus
vorhandenen Luftströmungen per Luftgeschwindigkeitsmessgerät oder Infrarot- Thermografie lokalisiert. Wir empfehlen die
BlowerDoor-Messung zu einem Zeitpunkt, an dem die luftdichte Hülle noch sichtbar ist, denn dann können Leckagen gezielt
und mit wenig Aufwand beseitigt werden. Erfolgt die Luftdichtheitsmessung erst im Nutzungszustand, sind Nachbesserungen
oftmals aufwändiger.

Die Gebäudethermografie ergänzt die Prüfung der Gebäudehülle während der BlowerDoor-Messung optimal: Umfassende
Aussagen zum Zustand der Gebäudehülle können getroffen und im Rahmen der Qualitätssicherung anschaulich
dokumentiert werden.

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